Grafik

Grafik ist ein Sammelbegriff für etliche verschiedene Techniken deren Grundlage in der Regel der Strich ist. Gezeichnet, geritzt, gestochen oder geschnitten, die Möglichkeiten sind vielfältig. Nicht zu vergessen alle möglichen Arten von Ätzungen, Lithografien usw. In der modernen Kunstauffassung werden die Grenzen immer fließender. Es gibt zum Beispiel etliche Formen von Mischtechniken die sich kaum noch eindeutig zuordnen lassen.

Mein grafisches Schaffen bezieht sich fast ausschließlich auf die Verwendung der Linie. Dabei liebe ich es gleichermaßen wild, spontan und großzügig zu zeichnen, als auch mit Akribie und sorgfältig den Strich zu setzen.

An der lockeren Arbeitsweise mag ich, dass ich das, was mir gerade durch den Kopf jagt, in sehr kurzer Zeit in ein sichtbares Ergebnis verwandeln kann. Wenn es mir gelingt, mit einer kindlichen Unbekümmertheit loszulegen und das Ganze mit Erfahrung und einem gewissen Können anzureichern, bin ich glücklich. Zwischen abstruser Kritzelei und Genialität ist oft nur ein schmaler Grat. Nun muss es ja nicht gleich genial sein, aber wenn mich das Ergebnis nicht überzeugt, landet es konsequent im Papierkorb. Ich habe durchaus ein Problem damit, schnoddrige Klecksereien als Kunst anzusehen. Wenn dann von „gewollten Brüchen“ oder dem „gewollt Unfertigem“ gesprochen wird, kommt mir leider immer dieser verstaubte Satz „Kunst kommt vom Können“ in den Sinn. Keine Angst, darauf würde ich es niemals reduzieren, aber ein Mindestmaß an handwerklicher Qualität mag da durchaus hilfreich sein. Der Boys’sche Kunstbegriff „Jeder ist ein Künstler“, ist mittlerweile genauso abgenuckelt wie er zu seiner Zeit revolutionär war.

Ob ich meinem eigenen Anspruch gerecht werde? Keine Ahnung! Ich liebe es, zu zeichnen und bin zumindest sehr vorsichtig mit dem, was ich der Öffentlichkeit preisgebe.

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